Münzen als Geldanlage

Bereits seit Monaten kennen die Zeitungen und Nachrichtensendungen nur ein Thema: die europäische Schuldenkrise. Ständig folgen neue Schreckensmeldungen über die Pleite-Staaten – und das verunsichert die Verbraucher zunehmend. Viele Menschen sorgen sich ob der Schuldenkrise, dass ihre Anlagen vielleicht doch irgendwann an Wert verlieren könnten. Daher suchen nun zahllose Bundesbürger nach sicheren Methoden für die Geldanlage. Eine von diesen ist der Kauf von Münzen.

Privatanleger suchen nach neuen Möglichkeiten

Aus Angst vor einer möglichen Inflation suchen immer mehr Menschen nach sicheren Anlagemöglichkeiten. Zwar ist die Entwertung unseres Geldes bislang nicht abzusehen und wird von Experten als beinahe unmöglich eingestuft, doch dies hält die Verbraucher nicht auf. So manch einer hat von den Geschichten gelesen, welche von Menschen berichteten, die durch einen Münzfund reich werden. Doch nicht nur reich werden kann man durch eine Münze, sondern auch den Reichtum bzw. das Vermögen sichern. Nicht zuletzt aus diesem Grund interessieren sich Verbraucher nun zunehmend für die Anlage in Form von Münzen beispielsweie vom Münzkontor. Doch genau wie andere Anlagearten birgt auch diese Variante gewisse Risiken.
Unterschied zwischen Anlage- und Sammlermünzen

Der größte Fallstrick besteht darin, dass sich nicht jede Münze als Geldanlage eignet. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Sammler- und Anlagemünzen, die beide beim bayerischen Münzkontor zu beziehen sind. Vor allem in ersterer Kategorie besitzen manche Münzen nur Sammlerwert und werden unter Fachkundigen gemeinhin als Münzschrott bezeichnet. Wer Sammlermünzen anhäuft, tut dies nämlich hauptsächlich, weil dies einfach sein Hobby ist und das Suchen nach neuen Münzen für die eigene Sammlung den Ehrgeiz anspornt. Der Wert einer solchen Sammlermünze richtet sich dabei nicht dem Materialwert an sich, sondern eben dem Sammlerwert. Zwar kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass bestimmte Sammlermünzen plötzlich rapide im Wert stiegen, doch dies sind Ausnahmefälle. Grundsätzlich lässt sich nicht voraussagen, wie wertvoll eine Sammlermünze tatsächlich einmal sein wird. Münzen, welche in einer großen Auflage erscheinen, gehören jedenfalls nicht zu den potenziellen Kandidaten, die einmal viel wert sein könnten. Dies sollte jedoch niemanden davon abhalten unter http://www.muenzen.net eine Münze zu erwerben, weil man sie schön findet. Wer Münzen als Geldanlage nutzen will, für den sind hingegen Anlagemünzen das Richtige. Ein Klassiker ist hier der südafrikanische Krügerrand, welcher aus Gold gefertigt ist. Der derzeitige Wert der Münze richtet sich stets nach dem vorherrschenden Goldpreis. Anleger können eine solche Münze unter anderem bei bekannten Banken in verschiedenen Größen erwerben, wobei der Zeitpunkt der Prägung keinerlei Einfluss auf den Wert der Anlagemünze hat. Eine solch wertvolle Münze klemmt man übrigens natürlich nicht unter die Matratze, sondern bewahrt sie in seinem Bankschließfach auf. Jetzt vergleichen!

China beflügelt deutsche Aktien

Das starke Wirtschaftswachstum in China wirkt sich auch positiv auf die deutschen Aktien aus. Allein die Prognose, dass es der chinesischen Wirtschaft auch in Zukunft gut gehen wird, ließ die Kurse merklich steigen. Am heutigen Tage startete der deutsche Aktienmarkt wohl auch aus diesem Grund mit stabilen, festen Zahlen. Der Dax stieg beispielsweise um 1,15 Prozent auf 6292 Punkte. Auch der gesamtasiatische Markt befindet sich momentan im Aufwind ob der gerade veröffentlichten chinesischen Konjunkturdaten. Das Wirtschaftswachstum in China ist mit 8,9 Prozent im vierten Quartal wesentlich höher als die Branchenexperten noch vor einiger Zeit prophezeiten.

Der asiatische Widerstand

Dem asiatischen Finanzmarkt gereicht zuvörderst die erleichternde Einsicht zum Vorteil, dass die chinesische Wirtschaft auch weiterhin floriert und die Regierung somit wohl auch in Zukunft ihren Fokus auf das Wachstum richten muss. So sehen es zumindest die Finanzexperten und Händler. Die Resistenz des Marktes scheint momentan beispiellos und selbst negative Nachrichten und kurzfristige Einbußen bleiben ohne Wirkung. Der Markt, so heißt es, sei derzeit einfach krisenmüde und nicht so leicht zu erschüttern. Die Abstufung des europäischen Rettungsschirms EFSF, die gestern Abend der Öffentlichkeit präsentiert wurde, scheint sich aus Sicht der Händler nicht negativ auf den Markt auszuwirken. Natürlich war mit diesem Schritt auch zu rechnen und die Wirkung blieb wohl auch aus diesem Grund einfach aus. Am heutigen Dienstag platziert der ESFS 1,5 Milliarden Euro an sechsmonatigen Anleihen. Fernerhin hieß es, dass dies wohl relativ entspannt über die Bühne gehen dürfte. Die Aktien stehen momentan also ziemlich gut und die Broker sprechen wieder fleißig Empfehlungen aus. Hervorzuheben sind in diesem Fall besonders die Autowerte mit überdurchschnittlichen Gewinnen. Daimler, BMW und Volkswagen verzeichneten Gewinne und auch die weiteren Analysen geben Grund zur Hoffnung. Jetzt Testbericht 2016 lesen.

Euro erholt sich auch weiterhin

Nach der Herabstufung einiger Euroländer (wie beispielsweise Frankreich) durch die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) und der anschließenden Talfahrt des Euros erstarkt der Kurs langsam wieder. Heute wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2669 US-Dollar gehandelt. Zunächst war der Euro im Zuge der ersten Meldungen über die erschütternden Verlautbarungen der S&P am Freitag bis auf 1,2624 Dollar gefallen. Danach setzte allerdings wie erwartet eine rasche Erholung ein und nun setzt der Euro seine Genesung fort und steigt wieder über die Marke von 1,27. Mal abgesehen von der Prognose, dass sich die Herunterstufungen ohnehin nicht lange auf die Kurse auswirken würden, sehen die meisten Broker und Händler die chinesischen BIP-Zahlen als weiteren Grund für die steigenden Zahlen. Wie lange dieser Trend anhalten wird, lässt sich nicht so leicht voraussagen. Jetzt Erfahrungen lesen.